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4. November 2011

Jirka Pfahl - Ba Ding Ba Ding occurrency

Eine Aktion unter Mitwirkung des Publikums mit:
Alexander Hollstein, Jan Kage, Jérémie Paul, Nans Quétel
und Daniela Siebert, Realtimer

Die Übereinkunft, mit der im Gespräch Worte funktionieren wollen, die Codierung von Sprache,
mit der wir umgehen - Umgang finden müssen: Jirka Pfahl setzt diese Übereinkunft immer wieder
einer Überprüfung aus.

In seinen Arbeiten mit Sprache stolpert man immer wieder - kurz vor einer vertrauten Kenntnis.
In forcierten Schreibfehlern, in Collage und Kompositum, oftmals anhand "banal" zu nennenden
Worte und Textpassagen, formt sich eine Fragestellung um die Filter, die einen Rahmen setzen -
für das was zwar ermöglicht wird durch Sprache, aber immer auch haarscharf an der Grenze der
Möglichkeiten um uns selbst geschieht. Das, was in einem, außerhalb davon, stattfinden könnte,
dem spricht Pfahl eine Relevanz zu.

Immer wieder setzt er die Wichtigkeit an eine Stelle, die ins alltägliche und sogenannte Kleine,
Private geht. Was seinen Platz oft zu verlieren scheint - gegenüber dem, was als groß und bedeutsam
deklariert ist. In vielen seiner Arbeiten schafft aber genau diese kleine eine Nähe, wirkt vertraut
und berührt peinlich.

In der Auseinandersetzung mit Schrift und Sprache suchte Pfahl für "Ba Ding Ba Ding occurrency"
eine weitere Form von "Code". In Zusammenarbeit mit der Schnellschreiberin Daniela Siebert entstand,
während einer initierten Aktion, am 4. November ein stenographisches Protokoll.

Text: Michael Barthel, Oktober 2011





























Fotos: Sebastian Willnow


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